Donnerstag, 2. April 2015

Ich will raus

Es ist schon erstaunlich, die Natur lässt sich nicht beeindrucken, trotz Regen, Schnee und Sturm blüht und wächst es ungebremst weiter.
Und mich zieht es immer heftiger raus.

im Hochbeet ist Erntezeit


Der Postelein sieht schon gut aus. Er hat sich bei mir im ganzen Garten ausgesät.


Gemüse ziehe ich auch im Hochbeet vor

Wie man sieht schütze ich sie mit einem Schneckenkornhäuschen


der Feldsalat muss ausgedünnt werden. Heute habe ich einfach mit der Schere geerntet






im Tomatenhaus sind die Stecklinge von Tomaten, Chilis, Paprika & Co

Eine Box wurde von Schnecken heimgesucht. Also habe ich auch hier Schneckenhäuschen aufgestellt.



Die Dahlien habe ich diesen Winter in Töpfen im Tomatenhaus überwintert. Jetzt habe ich angefangen zu gießen. Die leeren Töpfe sind die Übertöpfe der Oleander. Diese waren aber den gesamten Winter über draußen unter Dach.





der Spinat legt jetzt richtig zu. Noch eine Ernte und dann will er sicherlich blühen.


wir haben nun alle Beete mit automatischer Bewässerung ausgestattet. Die Pfosten im ersten Beet sind für ein Gemüseschutznetz. Die weiter hinten tragen Stahlgitter für Erbsen, Zuckerschoten, Puffbohnen und Okras

An den Maibeeren

Lonicera kamtschatica "Blue Velvet" und
Lonicera kamtschatica "Morena"

sind schon winzige Blütenknospen

 

Vier Herbsthimbeeren haben wir gepflanzt, gleich mit Gestell zum Festbinden





Im Kräutergarten kann auch schon geerntet werden - hier Schnittlauch


Thymian


Pimpinelle, Sanguisorba minor


Rosmarin


der Lorbeer hat den Winter gut überstanden und trägt Blütenknospen

der Blütenteppich hat von weiß zu blau gewechselt

im vergangenen Jahr habe ich den Rhododenron praecox an die Terrasse gepflanzt. Ich erfreue mich schon seit Wochen an seinen Knospen




der Bärlauch gedeiht prima


wir haben drei Photinien. Der Austrieb ist wunderschön


man erkennt es kaum auf dem Bild. Es ist ein Dickmännchen mit Blütenknospen


ich liebe die Veilchen. Sie weben ihren Teppich schon ziemlich lückenlos



Spiraea "Magic Carpet"

Der Rhabarber treibt


das ist ein Tränendes Herz. Ich habe es im Herbst ausgepflanzt und noch keinen neuen Platz gefunden




die Erdbeeren "Mara des Bois" haben auch schon Blütenknospen


Japanische Lavendelheide (Pieris japonica 'Forest Flame')

Im Haben herrscht die Konkurrenz, im Sein die Kooperation

Diesen Artikel habe ich 2011 in meinem alten Blog veröffentlicht. Ich habe schon den Eindruck, dass immer mehr Menschen sich dem "alten System" entziehen. Oder vielleicht bewege ich mich nur immer mehr in diesen Kreisen? 


Alles Schall und Rauch schreibt am 15. November 2011 15:01 Wer Augen hat der sehe – Wer Ohren hat, der höre – wer einen Mund hat, der spreche und wer Hände hat der handle. Und obwohl wir auf den ersten Blick als Macht-los erscheinen, ist dies nur beding wahr. Wollten wir in die gleichen Fussstapfen tappen – mit dem Ziel in eine andere / bessere Richtung zu steuern, dann entspricht es wohl der Chancenlosigkeit, der finanziellen Ressourcen willen. Egal für welche Sache wir kämpfen, sei sie noch so gut – Kampf bleibt Kampf und erzeugt in jedem Fall wieder Kampf. Also ist Kampf in keinem Fall eine Lösung. Wir stehen an einem Punkt, wo es nicht mehr reicht „nur“ die Handbremse zu ziehen – wir stehen an einem Punkt wo wir eine ganz andere Denkhaltung einnehmen müssen – einen Paradadigma-Shift. Erst aus dieser Denkmentalität heraus haben wir die Möglichkeit und die Wahl uns diesem Wahnsinn zu entziehen. Wir müssen autark werden, das System links liegen lassen – es kann nur solange existieren und wachsen, solange es die nötige Aufmerksamkeit erhält, unabhängig ob gut oder schlecht. Was nützt es die Banken zu ignorieren und unser Geld auszulösen, aus dem Kreislauf zu nehmen – sie sitzen dennoch am längeren Hebel. Wir müssen uns auf uns selbst besinnen – auf das Leben. Wir müssen uns vom Denkens des Haben’s , also vom Konkurrenzdenken distanzieren, und hin wechseln zum Sein, dem Miteinander, der Kooperation. Aus der Individualität entsteht die Ganzheit – in der jeder seinen Platz und Lebenssinn findet. Im Haben herrscht die Konkurrenz, im Sein die Kooperation. Wenn wir miteinander kooperieren– und damit meine ich die 99%, also jeder einzelne von uns – mit unseren eigenen Werten –dann erschaffen wir alle Gemeinsam unsere eigene Welt. Wenn wir uns dem „alten System“ entziehen, entziehen wir Ihnen ihre Macht über uns. Ja – bevor wir sehen, hören, sprechen oder handeln können – müssen wir erwachen, bei vollem Bewusstsein Sein. Wir müssen uns von unseren eigenen alten Denkmustern befreien und dann Schritt für Schritt vorwärts gehen – in eine gemeinsame Zukunft, in die Ganzheit, die geprägt ist vom Wir – im Einklang mit der Natur, dem Leben und allem was ist. Das Ende des Ego’s. Also Freunde – wacht auf und weckt so viele die um euch herum pennen auf. Aber bitte, wer pennen will, soll pennen – freie Wahl.

Danke Freeman!