Dienstag, 30. September 2014

preiswertes Hochbeet

Im Frühjahr aus der Not geboren (ich hatte aus Versehen die doppelte Menge an Pflanzkartoffeln bestellt), haben sich die Hochbeete aus Holzkomposter ein Bleiberecht verdient. Insgesamt haben wir jetzt sieben Stück davon.


Samstag, 27. September 2014

Zwergbaumtomate

Neu in unserem Garten ist die Zwergbaumtomate, Cyphomandra abutiloides.
Die jetzt reifen Früchte haben wir gerade probegenascht. Ich finde sie schmeckt toll, GG meint sie wären nicht essbar weil im Abgang bitter.









Es ist ein mehrjähriger, laubabwerfender Strauch bis ca. 2m mit wechselständig angeordneten, langgestielten, herzförmigen, samtig behaarten, grau- bis dunkelgrünen Blättern und kleinen, duftenden, 5-petaligen, weichen Blättern in endständigen Büscheln. Aus den Blättern entwickeln sich kleine, runde, essbare, bei Reife orangefarbene Beerenfrüchte mit fruchtigem Aprikosen-Himbeergeschmack.
Cyphomandra abutiloides bevorzugt während der Sommermonate einen hellen, warmen Standort, die Überwinterung sollte bei ca. 5-10°C erfolgen, da laubabwerfend kann sowohl hell, als auch dunkel überwintert werden.
Während der heißen Jahreszeit ist der Wasserbedarf hoch, es sollte in regelmäßigen Abständen reichlich gegossen werden, während der Wintermonate ist nur so viel zu gießen, dass der Wurzelballen nicht völlig austrocknet.
Als Substrat eignet sich eine gute, nährstoffreiche Einheitserde, als Dünger hat sich ein Langzeitdünger bestens bewährt!


Montag, 15. September 2014

Hopfenernte

Unser Hopfen ist die Sorte "Hallertauer Tradition".

Der richtige Erntezeitpunkt ist anscheinend schwierig zu ermitteln.




Es ist unser erstes Hopfenjahr und wir sammeln erste Erfahrungen.

Gemäß den Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft ist der statistisch optimale Erntezeitpunkt für die Sorte "Hallertauer Tradition" vom 24.8. bis 4.9.

Da bei zu früh geernteten Beständen die Dolden noch nicht voll ausgewachsen sind, erbringen sie deutlich niedrigere Erträge. Außerdem können Reservestoffe nicht mehr in vollem Umfang in den Wurzelstock zurücktransportiert werden, weshalb dann im nächsten Jahr häufig geringe Vitalität und Wuchskraft der Pflanzen sowie eine höhere Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen zu beobachten sind. Andererseits leidet durch eine zu späte Ernte das Aroma und die äußere Qualität. Bestimmte Inhaltstoffe bauen sich wieder ab.  Der „richtige“ Erntezeitpunkt einer Sorte ist auch sehr stark von der Witterung eines jeden Jahres abhängig. Darüber hinaus verändern sowohl der Schnitt-zeitpunkt des Hopfens im Frühjahr als auch bestimmte Standortfaktoren wie Bodenbe-schaffenheit, Lage und Exposition den Erntetermin einer jeden Sorte.
Auffallend war, dass sich die Höhe des Bitterstoffgehaltes und des Ertrags in den einzelnen Jahren zwar unterschied, nicht aber im zeitlichen Verlauf, d.h. die Erntereife wurde jedes Jahr fast zur gleichen Zeit erreicht.

Mit Beginn der Doldenbildung startet die Biosynthese der Inhaltsstoffe, die nach
4-6 Wochen abgeschlossen ist.

Leider habe ich mir nicht notiert wann die Doldenbildung begonnen hat.

Aktuelle Tipps für den Reifezustand u.a. gibt die LfL auch heraus. Wir leben aber in Nordfriesland, nicht gerade Hopfenanbaugebiet und völlig andere Bedingungen.
Aber ich habe gegoogelt, dass auch auf Sylt Hopfen angebaut wird.

Hobby-Hopfenbauer schreiben in Foren, dass  der Hofen reif ist, wenn sich die Blattspitzen der Dolden abspreizen und sich die Dolden leicht klebrig und raschlig anfühlen.

Heute zeigt unser Hopfen nun die gewünschten Merkmale. Die Sonne scheint, also haben wir gleich geerntet.




Das Seilsystem zum Aushaken von "Fassadengrün" hat sich bewährt.

Samstag, 13. September 2014

Gemüseernte

Von unseren 11 Tomaten- und 25 Paprika- und Chilipflanzen haben wir wieder eine schöne Ernte. Zusätzlich haben wir noch beim Bio-Bauern je 3 kg Tomaten und Paprika dazugekauft.
Wir machen Piperade, Tomatensoße mit luftgetrocknetem Speck, Pizzasoße, Soße für Currywurst und eine Basic-Tomatensoße davon.
In Twist-off-Gläsern abgefüllt können wir das ganze Jahr davon genießen.





Alle anderen Gemüse, wie Bohnen, Zuckerschoten, Erbsen, Kohlrabi, Spinat, Kohl und Mangold haben wir dieses Jahr eingefroren. Ein ganzer Gefrierschrank voll Gemüse - wunderbar.
Karotten und Lauch sind in diesem Jahr bei uns mikrig, so kaufen wir beim Bio-Bauern dazu und frieren sie auch ein. Unsere Zwiebeln sind auch sehr klein geraten.
Derzeit ernten wir noch Bohnen, Kohlrabi, Mangold, Möhren und Lauch und Erdbeeren. 

Donnerstag, 11. September 2014

Uchiki kuri

Kürbis 'Uchiki Kuri'

Saatgut von Kiepenkerl




Der Kürbis 'Uchiki Kuri' ist eine Aufsehen erregende japanische Züchtung, die sich durch einen besonders angenehmen kernigen Geschmack auszeichnet, der an Esskastanien erinnert. In Frankreich entstand daher die Bezeichnung "Kastanienkürbis". Die Form ist zwiebelförmig. Die Früchte setzten zahlreich an der Pflanze an und erreichen ein Gewicht von 1,2 bis 1,5 kg. Gesundheitlich wertvoll ist der Kürbis 'Uchiki Kuri' durch seinen besonders hohen Gehalt an Carotinoiden (Provitamin A), der weit über dem der besten Möhrensorten liegt. Darauf deutet auch das tieforangenrote Fruchtfleisch hin. Carotin stärkt das Seevermögen und trägt erheblich zum guten Allgemeinbefinden bei. 'Uchiki Kuri' reift früh und bringt hohen Ertrag. Er kann frisch genossen werden, roh oder gedünstet in Salaten, Kuchen und Brot. Man kann diesen Kürbis ohne Bedenken kühl und trocken lagern und erst im Winter verwenden. Die Haltbarkeit von dem Kürbis 'Uchiki Kuri' ist ausgezeichnet! Inhalt reicht für ca. 5 Pflanzen. (Cucurbita moschata)
 
Aussaat: April-Mai
Standort: Sonne bis Halbschatten
Pflanzabstand: 100 cm
Erntezeit: ab September
Pflegeaufwand: gering - mittel
Wasserbedarf:gering - mittel
Lebensdauer: einjährig
 
Wir haben nur eine Pflanze kultiviert und drei große Kürbisse geerntet. Die Pflanze ist völlig unkompliziert und hat kaum Wasser bekommen.

Montag, 8. September 2014

Pflanzenhits September 2014

Die Oleander sind zu meinen Lieblings-Topfpflanzen geworden. Den roten Oleander habe ich - im milden Winter 13/14 - im Freien überwintert. Jetzt blüht schon die dritte Generation von Blüten. Den weißen Oleander habe ich im Frühjahr erstanden. Dazu kommt noch ein "Bitte rette mich"-Oleander von Lidl in kräftig rosa und ein Steckling vom Frankreich-Urlaub in zartem rosa. Leider alle ohne Namen.
Die Oleander stehen unter dem Dach des Kellerschuppens. So kann der Regen die Blüten nicht zerstören. Um die Pracht bei jedem Wetter genießen zu können, habe ich uns einen kleinen Sitzplatz unter diesem Dach eingerichtet. Am meisten genutzt wird der Sitzplatz von den Raucher-Gästen. 












Hortensien gedeihen in unserem sauren Boden wunderbar - hier Hydrangea paniculata "Limelight"

diese Hortensie war Bestand im Garten


zum Balkon haben wir ein Drahtseil gespannt. Auf der einen Seite wächst Hopfen, Humulus lupulus "Hallertauer Tradition", auf der anderen eine Clematis


ich freue mich schon auf eine reiche Ernte


Geburtstagsgeschenk von Heidi und Ralph


vor dem großen Kahlschlag im Nachbarsgarten habe ich einen Steckling vom Hartriegel genommen

Hibiscus "White Chiffon"


die Heuchera americana "Palace Purple" habe ich gesät


diese Heuchera americana "Dales Strain" habe ich auch gesät


Hakonechloa macra "Aureloa"


Asplenium trichomanes




Anemone Japonica - die Sorte weiß ich leider nicht. Es ist ein Gartengeschenk von Gaby

Buddleja davidii "Royal Red"


Buddleja davidii "Black Knight"



Bistorta amplexicaulis "Inverleith"

die zweite Ritterspornblüte

die hübsche Dahlie "Bishop of Leicester" ist bei Schmetterlingen sehr beliebt

das Gras Miscanthus sinensis "Malepartus" steht neben dem Tomatenhaus

 und guckt zum Esszimmerfenster herein


die Ball-Dahlie "Evline" mag ich auch sehr

die Malve ist ein Bestandteil von einer Mischung "Nützlingswiese"

ist es die "Wilde Malve" ?


die Staudensonnenblume habe ich gesät, war ein Geschenk des Saatguthändlers


Sonnenbraut, Helenium - ein unermüdlicher Blüher


das Johanniskraut, Hypericum perforatum steht im Kräuterbeet


vom Anis-Ysop, Agastache anisata, habe ich schon zweimal geerntet. 

Er aromatisiert für uns schwarzen Tee


Rainfarn, Tanacetum vulgare, ist eine wichtige Arzneipflanze für unseren Garten


das patagonische Eisenkraut, Verbena bonariensis, wächst im Kräutergarten nur für die Schönheit

das rote Basilikum ist gigantisch, schmeckt uns aber nicht so gut


der irische Mohn möchte es auch nochmal wissen



vom Ysop, Hyssopus officinalis, habe ich auch viel getrocknet für den Teevorrat


die Schnecken haben es nicht gut bei uns


das Lampenputzergras, Pennisetum alopecuroides, beginnt zu blühen

rund um das Kräuterbeet habe ich Lonicera nitida "Maigrün" als Hecke gepflanzt

und in der Etage darunter ein Sedum


der Kronrhabarber, Rheum palmatum var. tanguticum, wird geliebt von ?


Sedum Hybride "Abbeydore"

Sedum Hypride "Karfunkelstein"