Sonntag, 17. Februar 2013

Partybrötchen eingeweckt

Versuchsküche:

Heute habe ich Zwiebel-Brötchen in kleinen Muffins-Formen gebacken und 8 Stück in kleinen Weckgläsern. Die in den Weckgläsern habe ich nach dem Backen in den Gläsern eingeweckt.


 

Nächstes Mal backe ich alle Brötchen in Muffins-Formen und wecke sie dann zu mehreren Stück in größeren Einmachgläsern ein.

Warum einwecken? Ich möchte den übervollen Gefrierschrank nicht belasten und denke (durch die Zeit in Frankreich vorbelastet) auch immer an Zeiten ohne Strom. Eine evtl.  nahende Krise will auch vorbereitet sein.

Das Rezept:

300 g Zwiebeln
30 g Butter

Vorteig:
900 g Weizenvollkornmehl
1/4 l Wasser
40 g Hefe

Hauptteig:
1/4 l Wasser
4 TL Vollmeersalz

Streumehl

zum Bestreichen: 1 Ei

Zwiebeln grob würfeln, in Butter glasig dünsten und abkühlen lassen.
Frisch gemahlenes Weizenvollkornmehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung drücken und darin die in kaltem Wasser aufgelöste Hefe mit etwas Mehl zu einem dicklichen Brei rühren. Mit Mehl bestäuben und 15 Minuten gehen lassen.
Zum gegangenen Vorteig abgekühlte Zwiebeln, Wasser und Salz geben und alles zu einem glatten Teig 5 - 10 Minuten gut kneten. Mit Mehl bestäubt in der Teigschüssel 45 Minuten gehen lassen.
Wenn sich das Teigvolumen verdoppelt hat, Teig nochmals kurz durchkneten und in brötchengroße Stücke schneiden. In die Formen geben, oben kreuzweise einschneiden. Das Ei verquirlen und die Brötchen damit bestreichen.

Bei 220° Grad, mittlere Schiene, 35 Minuten backen.

Rezept abgewandelt aus: "Kleingebäck und Vollkornbrote" von Helma Danner,
ISBN 978-3-7017-3124-4



Montag, 4. Februar 2013

Gartenphilosophie

Der gestylte Garten kommt mir vor
wie eine Besserungsanstalt für die Natur.
Thomas Hentsch

  • Unser Garten hat zwar eine feste Struktur, aber die Pflanzen dürfen weitestgehend wachsen wie sie möchten
  • Es gibt keine geschnittenen Hecken
  • keine Dekorationen, Gartenzwerge, Elfen u.a.
  • kein Gift
  • der Garten soll uns Köstliches und Wirksames für Küche und Apotheke liefern
  • wir möchten nur Pflanzen verwenden, die mit den Gartenbedingungen zurechtkommen. Das sind hier leicht saure Erde und Nässe.
    Ausnahmen mache ich für mediterane Kräuter und meine Kinder-Erinnerungspflanze "die Nelke".
  • als Dünger Komposterde, Brennesseljauche und Hornspäne

Ich freue mich auf einen Garten der Sinne, auf den Duft der Blüten, die kühle Morgenluft, auf das Matschen in der duftenden Gartenerde, auf zwischernde Vögel, auf das Rascheln der Gräser im Wind, auf die emsigen Bienen und Hummeln und bin neugierig welche Tiere sich noch zeigen und welche Schmetterlinge ich anlocken kann. Die größte Freude bereitet es mir Pflanzen zu säen und zu beobachten, wie sie gedeihen und wachsen oder auch Hilfe brauchen, ein immer wieder neues Wunder.

Im Garten ist Leben, da lebe ich auf und schöpfe Kreativität, Liebe, Zufriedenheit, Glück. Das Gefühl, sich Frisches aus dem Garten in die Küche zu holen, ist unbeschreiblich. Gartenlust anstatt Gartenarbeit.

Das Allerschönste jedoch ist, den Garten in Zweisamkeit genießen zu können, am Abend bei einem Glas Wein die, zwar gestylte, aber weitgehenst natürliche Natur auf sich einwirken zu lassen und ein Teil von ihr zu sein.