Donnerstag, 31. Januar 2013

Mein Blog - Namesgeber

Mein Blog heißt "Sanspareil" nach einem Garten in Franken der mich sehr beeindruckt hat. Und natürlich weil ich denke, dass auch mein Garten sans pareil ist.

Und "sanspareil deux" weil es der zweite Sanspareil-Garten ist.





"Ah! C'est sans pareil!" 

Ein Augenschmaus "ohnegleichen" 
 
Diesem Ausruf der Begeisterung aus dem Munde einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen verdankt der Felsengarten seine Namen. Es war die Zeit, als der Adel in ganz Europa gerne im Pomp und Prunk schwelgte, mit glanzvollen Festen, Feuerwerken und Jagden zu ausgelassener Selbstdarstellung neigte. Auch das in Bayreuth residierende Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine leistete sich aufwändige Vergnügungen und einen umfangreichen Hofstaat.

"Die Natur selbst war die Baumeisterin" charakterisierte Wilhelmine den Felsengarten in einem Brief an ihren Bruder, Friedrich den Großen. In der Tat bestimmten natürliche bizarre Felsformationen im Buchenhain von Sanspareil das Bild des ab 1744 angelegten Gartens.








Inspiriert vom Erziehungsroman des Erzbischof Francois de Salignac de la Motte Fenelon "Les Aventures de Telemanque" errichtete der Architekt Joseph Saint-Pierre und der Bildhauer Giovanni Battista Pedrozzi eine Grottenanlage, Felsengruppen, Gartenarchitekturen und Skulpturen.







Ergänzt wurde das Gartenprogramm von Markgraf Carl Alexander.Neben dem Felsengarten Sanspareil thront die mittelalterliche Burg Zwernitz. Sie war einst Stammsitz der oberfränkischen Walpoten und wurde erstmals 1156 urkundlich erwähnt. Von 1338 bis 1810 war sie im Besitz der Hohenzollern, bevor sie an das Königreich Bayern fiel. Bergfried und Archivbau, die die Silhouette der Burg prägen, gehen mit ihrem Buckelquaderwerk noch auf die spätromantische Anlage zurück. In der sogenannten Hochburg aus spätmittelalterlicher Zeit sind Hieb- und Stichwaffen sowie Mobiliar des 16. bis 18. Jahrhunderts ausgestellt.

Dienstag, 29. Januar 2013

Neustart

Da bin ich nun wieder. Von Frankreich aus sind wir die Küste entlang nach Norden gezogen und in Nordfriesland gelandet. Hier ein Link zu unserem bisherigen Garten.

Eine neue Herausforderung in einem neuen, alten Garten beginnt.

Wir haben 25 große Bäume, 25 bis 30 m hoch, gefällt, damit Licht in den Garten und ins Haus kommt. Und - es gibt immer noch Bäume und das ist gut so, denn wir lieben Bäume.
Die Vorbesitzer hatten vor 33 Jahren eine Erlenhecke entlang der Grundstücksgrenze gepflanzt und niemals beschnitten. Die Bäume haben um Licht und Nährstoffe gekämpft. Naja, wir haben jedenfalls nun Holz für unseren neuen Schwedenofen. Um die Bäume herum durfte auch wachsen was wachsen wollte und so entstand im Laufe der Jahrzehnte ein kleiner Urwald. Nach dem Roden können wir nun in die Nachbarsgärten schauen und müssen Sichtschutz pflanzen. Die Nachbarn freuen sich durchwegs über das Lichten und haben auch gleich den einen oder anderen Baum gefällt. Zu uns konnten die Bäume gerne herüberfallen. Jetzt war der Bagger da und hat einige Baumstümpfe herausgezogen. Überwiegend bleiben sie jedoch in der Erde. Nichts sieht nach Garten aus.

das meiste Strauchwerk haben wir auf die Deponie gefahren. Der Rest hier soll die Hochbeete füllen, die bald entstehen werden.



Der schmale Rasenstreifen soll ein Rasenweg werden, links wird der Kräutergarten entstehen und rechts ist der Platz für den Gemüseacker.

Der Bagger hat hier einen Planzgraben ausgehoben. Da ist noch viel Handarbeit nötig.



den einen oder anderen Strauch hat der Bagger auch gleich mit herausgezogen.


Hier ist ein Teil des Holzertrages gelagert. Es gibt auch richtig dicke Stämme.


zum Teil sind die kleinen Stämme schon gesägt und in Stahlmatten gelagert.